Levitra basiert auf dem Wirkstoff Vardenafil. Die Wirkungsweise ist der von Cialis oder Viagra ähnlich: Levitra oder Levitra-Generika sollen ein bestehendes Ungleichgewicht zwischen zwei körpereigenen Enzymen, von denen das eine (cyclisches Guaonosinmonophosphat oder kurz cGMP) eine Erektion fördert und das andere (Phosphodiesterase Typ 5 oder kurz PDE-5) für den Abbau der Erektion zuständig ist, beheben. Grundsätzlich ist auch PDE-5 für den menschlichen Körper und insbesondere auch für das männliche Geschlechtsorgan wichtig, da ansonsten eine Erektion nicht mehr abschwellen würde und eine Dauererektion schwere Gewebeschäden hervorrufen würde. Jedoch ist bei den betroffenen Personen die Balance zwischen beiden Enzymen gestört. Bei ihnen hält die Erektion nicht lange genug an, um den Geschlechtsakt in der gewünschten Lage auszuführen.
Es gibt inzwischen jede Menge natürliche Potenzmittel für den Mann zu kaufen. Meist auf Internet-Plattformen. Kein Wunder, vielen Betroffenen sind ihre Erektionsprobleme peinlich. Sie möchten nicht einmal mit einem Arzt gegenüber darüber sprechen – und gehen damit eventuell ein hohes Risiko ein. Denn eine erektile Dysfunktion kann unter anderem ein Zeichen für eine Verschlechterung der Blutgefäße und damit ein wichtiges Frühwarnsymptom für Herzinfarkt und Schlaganfall sein, das ohne ärztliche Untersuchung unentdeckt bleibt.
Für wen der Griff nach Viagra und Co. noch zu früh erscheint, der kann es zuerst mit Naturmitteln wie Gingko und Yohimbin und mit einen der aphrodisierenden Lebensmittel versuchen. Von rezeptfreien Potenzmitteln ist aber abzuraten: Denn diese sind meist voller leerer Versprechen. Unterstützend können natürliche Potenzmittel durchaus ihre Wirkung entfalten, bei langanhaltenden Erektionsproblemen sollten Sie aber dann doch lieber zum Arzt. 
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